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Rendsburg – Mehrere Tausend Besucher feierten am Wochenende auf dem Rendsburger Schiffbrückenplatz das Altstadtvergnügen. Höhepunkt war der Auftritt des „Hamburger Jung’s“ Lotto King Karl, der zusammen mit Carsten Pape (ehemals Clowns & Helden) am Sonnabend die Bühne enterte und seine Fans begeisterte.
Auch wenn am Rande des diesjährigen Altstadtvergnügens Kritik am erstmalig erhobenen Eintritt und dem eigens mit blickdichten Gittern abgesperrten Schiffbrückenplatz laut wurde, war die Mehrheit der Lotto-Fans bereit, für ihr Idol zu zahlen.
„Für so eine Person bezahle ich gern vier Euro“, sagte beispielsweise der 18-jährige Pierre Sodmann aus Hohn, der wie viele andere Fans auch mit HSV-Schaal zum Konzert gekommen war. „Lotto ist einfach gut. Wenn es der Terminkalender zulässt, bin ich bei seinen Konzerten dabei. Auch wenn hier etwas mehr los sein könnte.“ Den Auftritt des Sängers auf der Kieler Woche hat Pierre Sodmann bereits ins Auge gefasst.
Mehr oder weniger zufällig war Robert Ammann aus Büdelsdorf auf den Schiffbrückenplatz gekommen. „Eigentlich hatte ich Hunger und habe die Würstchenbuden gesehen“, gab der 69-Jährige zu. Und auch wenn die Musik „nichts für mein Alter“ sei, habe Lotto King Karl doch einen gewissen Charme. „Besonders für die jungen Leute hier.“
Unterdessen spielte der Hamburger Kultrocker, Moderator und HSV-Stadionsprecher zusammen mit Carsten Pape seine größten Hits und hatte für das Rendsburger Publikum viel Liebe im Gepäck. „Ich liebe euch“, rief er seinen Fans mehrmals zu.
Bereits am Freitag hatten nach Polizeiangaben etwa 1000 Menschen bei freiem Eintritt auf dem Schiffbrückenplatz zusammen mit der Band „United Four“ gefeiert. Oldies, Schlager, NDW und Partyhits standen dabei auf dem Programm. Wie die Polizei am Sonntag erklärte, sei das gesamte Altstattvergnügen ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen.
Aufatmen bei Nobiskrug: Die Rendsburger Werft scheint vorerst gerettet. Nach dem Einstieg des arabischen Investors Abu Dhabi Mar ist die drohende Insolvenz der schleswig-holsteinischen Traditionswerft vom Tisch. “Die Werft bleibt liquide, der Geschäftsbetrieb geht weiter”, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) am Montag in Kiel. Vertreter von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), der alten und neuen Investoren, der Finanzinstitute und der Landesregierung sowie die Geschäftsführung der Werft hatten sich zuvor auf ein Konzept geeinigt, das den Fortbestand der Werft sichert.
Wie die NDR 1 Welle Nord unter Berufung auf das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium berichtete, sind in dem Konzept vier Hauptpunkte geregelt: der Einstieg des neuen Investors, die Garantie für fünf Jacht-Aufträge durch TKMS, ein Bauzeitfinanzierungskredit, für den das Land bürgt, sowie eine Vereinbarung zur Zwischenfinanzierung für die Werft.
Biel: Ein guter Tag für Rendsburg und Nobiskrug
Der erste Teil der Zwischenfinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro soll Nobiskrug den Angaben zufolge spätestens an diesem Dienstag zur Verfügung stehen. Wirtschaftsminister Jörn Biel (CDU) sagte im Gespräch mit der NDR 1 Welle Nord, es sei ein guter Tag für Rendsburg und die Mitarbeiter der Nobiskrug-Werft. Wenn jetzt alle umsetzen würden, was vereinbart wurde, sei der Fortbestand des Traditionsunternehmens gesichert. Die Vereinbarung werde nicht nur die rund 430 Arbeitsplätze bei Nobiskrug erhalten, sondern auch viele Jobs bei den Zulieferern und in der Region, sagte Biel.
Schieflage durch Finanzierungsprobleme
Die im Oktober 2007 aus dem Werftkonzern TKMS ausgegliederte und an die britische Investorengesellschaft Eagle River Capital verkaufte Rendsburger Werft mit ihren zurzeit noch rund 430 Mitarbeitern war beim Bau von Megajachten in Schieflage geraten. Die Auftraggeber der Jachten hatten sich von TKMS Garantien geben lassen, dass auch nach dem Eigentümerwechsel bei Nobiskrug die Aufträge für die angezahlten Jachten termingerecht abgearbeitet werden. Durch die Wirtschaftskrise geriet Eagle River Capital in Schwierigkeiten und konnte der Werft nicht das notwendige Kapital für die Zwischenfinanzierung zuschießen. TKMS hatte sich jedoch lange Zeit geweigert, die notwendigen Bürgschaften für die fünf Megajachten zu übernehmen.
Rendsburg. Zwei Unfälle unter Beteiligung von Motorrädern hatten die Beamten gestern (08.06.09) in Rendsburg bzw. Büdelsdorf aufzunehmen. Dabei wurden die beiden Zweiradfahrer verletzt, einer von ihnen schwer. Der erste Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr in Rendsburg an der Einmündung Jungfernstieg / Holstenstraße. Der 27-jährige Motorradfahrer stürzte und verletzte sich leicht, als er einem aus der Holstenstraße einbiegenden Pkw Ford ausweichen musste. Der wartepflichtige Fahrer (62) des Ford gab an, dass der Motorradfahrer mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der Sachschaden liegt bei rund 1000 Euro. Gegen 15.30 Uhr ereignete sich in Büdelsdorf ein weiterer Unfall. Nach Zeugenangaben habe der Motorradfahrer (42) den Bahnübergang zwischen der Hollerstraße und der Meynstraße noch rasch vor dem Schließend der Schranken passieren wollen. Dazu beschleunigte er sein Kraftrad erheblich und verlor aber hinter dem Bahnübergang die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet etwa 30 Meter nach dem Übergang gegen den Bordstein und in der Folge gegen einen geparkten Lkw (Kastenwagen). Der Kradfahrer wurde mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 18000 Euro.
Sönke Hinrichs
Rendsburg – Mit Unterstützung von Profis für Ton und Bild entsteht in Rendsburger Hinterhöfen oder Industriebrachen ein „HipHop-Diary“. Nach der erfolgreichen Premiere des ersten HipHopicals im vergangenen Herbst auf der Bühne des Landestheaters stehen die mehr als 50 Jugendlichen jetzt vor der Kamera.
Im Film geht es um zwei Jugendgangs. Vor der Kamera wird getanzt und gereimt. Die Geschichte steht fest, an den Details wird noch gefeilt. „Was im Film genau passiert, ist noch relativ offen“, sagt Andrea Wieczorek, die das Projekt zusammen mit Stephan Mohr vom Streetwork-Projekt der Brücke Rendsburg-Eckernförde koordiniert. „Wichtig ist, dass die Jugendlichen sich und ihre Ideen untereinander respektieren.“ Stephan Mohr ergänzt: „Toleranz und soziales Engagement stehen im Mittelpunkt.“
Die Jugendlichen entwickeln, wie zuvor bereits für das Bühnenstück, die Texte und die Choreografie. Auch die Film-Sets bestimmten sie selbst. „Bei der Suche nach den Drehorten haben die Kids die B-Seiten Rendsburgs abgeklappert“, sagt Andrea Wieczorek. Gedreht wird jetzt unter anderem in Hinterhöfen und auf Industriebrachen.
Aber auch auf der Rendsburger Polizeiwache. „Wir haben auf allen Seiten ein großes Entgegenkommen erlebt“, freut sich Sozialarbeiter Stephan Mohr. Überall sei das Team mit der Projektidee auf offene Türen gestoßen. Rendsburgs Bürgermeister Breitner habe bereits einen Gastauftritt zugesagt. Jetzt suchen die Organisatoren noch eine gut ausgestattete Wohnung, um eine Szene in den „besseren Kreisen“ zu drehen.
Das vorläufige Drehbuch umfasst etwa 60 Seiten. Jetzt ist Disziplin gefragt. Wenn die Klappe, die die Jugendlichen „Fresse“ nennen, fällt, sprechen und tanzen nur noch die Darsteller vor der Kamera.
Zu ihnen gehört auch Monique Kraft. „Ich habe das Plakat zum Filmprojekt gelesen und dort stand mein Stichwort: HipHop“, freut sich die 16-Jährige. Vor der Kamera zu stehen und danach seine Stimme zu hören sei „komisch, aber toll.“
Auch die 14-jährige Edona Imeri stand bereits beim HipHopical auf der Bühne. Doch diesmal gibt es keinen Applaus. „Ohne Zuschauer ist das ganz anders. Man ist nicht so aufgeregt“, sagt sie.
Gedreht wird noch bis Oktober. Dann wird der Film im Studio geschnitten. Die Premiere für den etwa 90-minütigen Streifen ist für den 11. November angesetzt. Dann erwarten die Organisatoren in der Rendsburger Schauburg ein voll besetztes Haus.
Rendsburg – Im Rendsburger Stadtzentrum starten Jörg Hayat und sein Team an diesem Sonnabend ein neues Projekt. Unter dem Titel „Rockhouse“ soll es ab sofort in der ehemaligen „Arena“ im Rendsburger Stadtzentrum jede Menge Livemusik geben. Und das an jedem Wochenende
Dieser Laden ist eine wunderbare Location“, schwärmt der neue Betreiber Jörg Hayat des “ Rockhouse”. „In Zukunft soll es hier viel mehr handgemachte Musik geben.“ Vor allem Rock. In den vergangenen Jahren hieß das Haus ”Arena”. Und es gab in dem alten Theatersaal aus den 1870er Jahren nur ein bis zwei Musikveranstaltungen pro Monat - meist mit Beats vom Plattenteller.
„Dafür ist der Laden eigentlich zu schade“, findet Jörg Hayat, der das „Rockhouse“ zu einem festen Bestandteil der Rendsburger Rock-Szene machen will. „Überall habe ich viel Zuspruch für diese Idee bekommen. Auch wenn die Leute sagten, dass das sehr mutig ist.“
Mehr als 1000 Menschen passen in den Saal. Damit ist der Club auf Publikum aus dem Umland angewiesen. In den vergangenen Wochen haben Jörg Hayat und sein Team hunderte Plakate geklebt und Flyer verteilt.
„Eigentlich ist der Sommer keine gute Zeit, um einen Laden aufzumachen.“ Jörg Hayat setzt daher auf die Zugkraft der Bands. An diesem Sonnabend startet das “Rockhouse” um 20 Uhr mit den Gruppen „Third Teeth“ und „Tears for Beers“. Dann steht Jörg Hayat selbst auf der Bühne. Er ist der Sänger von “Third Teeth
Rendsburg (ots) - Am 18.05.2009 gegen 08.00 Uhr hörte ein 18 jähriger junger Mann sehr laut Musik auf seinem Kopfhörer in einem Linienbus der Verkehrsbetriebe Rendsburg. Er war schon mehrfach zuvor von Fahrgästen wie auch dem Busfahrer darauf angesprochen worden, diese Musik doch etwas leiser zu hören. Als ihn dann ein 68 jähriger Fahrgast bat, die Musik doch endlich leiser zu hören, schlug der 18 jährige Mann ohne Vorwarnung auf den älteren Herrn ein, wodurch dieser danach über Scherzen im Gesichtsbereich klagte. Der Busfahrer brach darauf hin die Linienfahrt ab und fuhr mit seinem Bus und den verbliebenen Fahrgästen direkt zum Polizeirevier Rendsburg, um dem Schläger keine Chance zu geben, sich vorher in unbekannte Richtung abzusetzen. . Dort nahmen sich dann die Polizisten dem äußerst brutalen Fahrgast an. Es wurde gegen ihn eine Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt.
Sönke Petersen
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle Telefon: 04321-945 2222
Kieler Nachrichten - Paul Wagner
Theaterpreis der Rendsburger Lions für Isabel Baumert Rendsburg – Zum 20. Mal vergab der Lions-Club Rendsburg-Königsthor in Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater einen Theaterpreis für ein Nachwuchstalent des Ensembles. Die diesjährige Preisträgerin ist die 27-jährige Schauspielerin Isabel Baumert.
Die Schauspielerin Isabel Baumert ist die Preisträgerin des diesjährigen Theaterpreises des Rendsburger Lions-Clubs Königsthor.
Die „kollegiale“ und „professionelle“ Art der Nachwuchsschauspielerin sind für den Generalintendanten des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Michael Grosse, der zur Preisverleihung im Rendsburger Pelli-Hof am Dienstagabend gekommen war, ausschlaggebend gewesen. Bereits beim ersten Vorsprechen vor zwei Jahren habe Isabel Baumert überzeugt.
„Dies ist mein erster Preis“, sagte die 27-jährige Schauspielerin und bedankte sich unter dem Applaus der Lions mit dem Gedicht „Der Blusenkauf“ von Otto Reutter und einem Liebesbrief des Kieler Autors Feridun Zaimoglu.
„Das Tolle am Schauspielern ist, dass man ständig mit neuen Dingen und neuen Menschen arbeitet“, sagte die Preisträgerin. „Ich glaube, das ist ein Beruf, mit dem man glücklich wird“, habe ihr Vater ihr mit auf den Weg gegeben, als Isabel Baumert ihm nach dem Abitur von ihren Plänen erzählte.
Seit 1988 vergeben die Rendsburger Lions den Theaterpreis abwechselnd an männliche und weibliche Schauspieler. Bisherige Preisträger sind unter anderem Axel Prahl und Michael Dreesen. Auch einen Scheck in Höhe von 8000 Euro gaben die Lions dem Generalintendanten mit auf den Weg. Das Geld ist für die Jugendarbeit gedacht. Mit den Worten „Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern der moralische Anspruch, der dahintersteht“, bedankte sich Michael Grosse.
Beitrag: Kieler Nachrichten - Paul Wagner
Das Reisezentrum der Deutschen Bahn AG im Rendsburger Bahnhof steht in massiver Kritik. Als Günter Neugebauer, Landtagsabgeordneter der SPD, am vergangenen Freitag zusammen mit anderen Fahrgästen auf Reisen gehen und eine Fahrkarte kaufen wollte, stand er vor verschlossenen Türen. Und das „obwohl ein Aushang an der Glaswand darauf verwies, dass am Freitag nach Himmelfahrt der Schalter geöffnet sei“, schreibt Neugebauer in einer Pressemitteilung und fordert die Politik zum Handeln auf.
„Falls die Bahn nicht reagiert und die Praxis ändert, muss es zukünftig bei der Vergabe von Bahnstrecken in Schleswig-Holstein Konsequenzen geben”, droht Neugebauer. Nachfragen des Politikers haben nach seinen Worten ergeben, dass die Schließung am Tag nach Himmelfahrt kein Einzelfall gewesen sei.
„Die Tür wird einfach abgeschlossen, auch während der angegebenen Öffnungszeiten.“ Darin sieht Neugebauer einen „eklatanten Verstoß“ gegen das Dienstleistungsgebot der Deutschen Bahn AG und beschwerte sich schriftlich beim Vorstandsvorsitzenden des Konzerns.
Die Bahn spricht unterdessen von einer Ausnahmesituation und bittet um Entschuldigung. „Am Freitagvormittag hatte sich eine Kollegin kurzfristig krank gemeldet, sodass das Reisezentrum bis 12.15 Uhr leider nicht besetzt war“, erklärte Egbert Meyer-Lovis, Leiter der Bahnpressestelle in Hamburg. Erst als eine Mitarbeiterin aus Neumünster eingesprungen sei, habe der Schalter öffnen können.
Grundsätzlich werde das Rendsburger Reisezentrum nur mit einem Bahnmitarbeiter betrieben. Den Vorwurf, das Reisezentrum sei wiederholt während der Öffnungszeiten geschlossen, wies Meyer-Lovis entschieden zurück. „Dem ist nicht so.“ In Krankheitsfällen werde normalerweise rechtzeitig für Ersatzpersonal gesorgt.
Alle sagen immer in Rendsburg ist nichts los.
Ok es war sicher schon mal besser und die Bevölkerung der Stadt wird immer älter, aber nur schlecht über die Stadt reden bringt auch nichts. Ich habe diese Webseite für alle die das Thema Rendsburg interessiert gemacht.
Normalerweise baue ich Webseiten für meine Venezolanische Internet Firma, aber meiner Heimatstadt wollt ich auch mal eine Webseite widmen. Ich hoffe das durch diesen Blog mehr Kontakte entstehen und die Veranstaltungen die es gibt mehr bekannt werden.
Jeder kann sich hier anmelden und ein Bericht schreiben oder auf eine Veranstaltung aufmerksam machen.
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Viel Spass und es lebe Rendsburg wieder mehr auf.
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